Permakultur

Permakultur: „permanent agriculture“ = dauerhafte Landwirtschaft

„Permakultur ist ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, ist sie inzwischen ein Denkprinzip, das auch Bereiche wie Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer Infrastrukturen umfasst. Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen“

Im Klostergarten Berg Sion wollen wir ein sich selbst erhaltendes System schaffen, bei dem alles optimal genutzt wird. Durch konsequenten Verzicht auf Insektizide, Pestizide und chemische Zusätze wollen wird die Artenvielfalt fördern, Nützlinge als natürliche Schädlingsfresser anlocken. So verbessert sich die Bodenqualität, die Fruchtbarkeit wird erhöht. Als Dünger wird nur Kompost eingesetzt.

Weitere Informationen finden Sie beim Permakultur Designer Marcus Pan Feldbach, der unseren Garten plant   www.permakultur-auenhof.ch oder unter www.permakultur.ch

Generationen-Teamwork im Klostergarten

Das Generationenhaus Gommiswald fördert die aktive Mitarbeit unterschiedlichster Menschen aus verschiedenen Generationen. Gemeinsame Arbeit verbindet, schafft Nähe und Vertrauen, schafft Beziehungen.  

Dank dem Entgegenkommen der Klostergemeinschaft der Prämonstratenserinnen vom Berg Sion und deren Beirat darf der Verein Generationenhaus den früher bestehenden Obstgarten wieder aktivieren und mit Leben füllen. Neben den Obstbäumen und einer Hecke aus vielen Wildsträuchern pflanzen wir Beeren und Gemüse. Zudem leben Bienenvölker und Hühner im Garten.   

Aufbau

Im Oktober 2021 beginnen wir mit den ersten Arbeiten. Der Wildzaun wird geflickt, die Wege und der Gemeinschaftsplatz mit Holzschnitzel gestaltet, ein Teich und Trockenbäche für das Regenwasser angelegt. Zudem bereiten wir den Kompostgarten vor.

Im November 2021 pflanzen wir entlang des 120 m langen Wildschutzzauns eine zweireihige Hecke mit gesamthaft 160 Wildsträuchern aus 40 Sorten. 20 Obstbäume werden nacktwurzelig und mit Mäuseschutz versehen eingesetzt. 

Im Frühjahr 2022 folgen die weiteren Schritte: wir bauen Trockenmauern, legen einen Kräutergarten an, pflanzen Beerenstauden. Eine Pergola mit Segelbespannung wird den Gemeinschaftsplatz vor Sonnen und Regen schützen. Zuletzt wird der Gemüsegarten mit frischer Komposterde fertiggestellt.

Wir planen alles in Freiwilligenarbeit, hoffen auf das Fachwissen von pensionierten Gartenbauern, Gärtnern, Baufachleuten, Bauern und weiteren Fachpersonen. Jeder Mensch soll sein spezifisches Wissen beisteuern können. Gleichzeitig lernen wir gemeinsam, wie Permakultur funktioniert. Als Lohn zählt das gemeinschaftliche Schaffen, die Freude am kreativen Mitarbeiten an einem Permakulturgarten an einem ganz besonderen Ort. Auch verschiedene Erträge aus dem Garten dienen als Lohn für die Arbeitenden.

Hier entsteht der Gemeinschaftsgarten beim Kloster Berg-Sion.